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Wohnen mit Geschichte

Geschichte erleben – Lebensqualität geniessen. In der Spinnerei Uster wohnen Sie in spannenden, lichtdurchfluteten Mietwohnungen mit 3 ½ bis 5 ½-Zimmern – in einem markanten Gebäude, das Usters Geschichte mitgeschrieben hat. Lassen Sie sich begeistern von einer Architektur, welche historische Bausubstanz und neue Elemente in Perfektion vereint. Das grosszügige Raumangebot richtet sich an Menschen mit Sinn für das Besondere. Direkt am Zellweger Park, im Herzen von Uster.

Zurück in die Zukunft

1824 liess der «Spinnerkönig» Heinrich Kunz am Aabach in Uster dieses stattliche Spinnereigebäude erbauen, mit dem er den Grundstein für die Entwicklung des gesamten Zellweger-Areals und für die Industriealisierung im Zürcher Oberland legte. Dieses Vorzeigeprojekt diente gleichzeitig als Musterspinnerei für alle weiteren Spinnereien des Pioniers. 1848 zählte sein Unternehmen, mit Niederlassungen von den USA bis Polen, rund 2000 Mitarbeitende – damit war es eines der grössten Spinnerei-Einzelunternehmen weltweit.

Das Spinnereigebäude entspricht in seinen Dimensionen dem neuen Teil der heutigen Wohnbebauung. Daneben entstand ein Werkstattgebäude, welches mit dem Hauptbau mit hölzernen Galerien verbunden war. Zwischen den Gebäuden befand sich ein Wasserrad, das über den östlich gelegenen Fabrikweiher und einen Wasserkanal angetrieben wurde und die Antriebskraft für die Webmaschinen lieferte. Zur Ansiedlung gehörten auch das heute noch bestehende Verwaltungsgebäude sowie ein Kessel- und Maschinenhaus mit dem Hochkamin.

 

1925 verlegte die Apparatefabrik Zellweger AG des Industriellen Jakob Heusser-Staub ihre Produktion in die Räumlichkeiten der Baumwollspinnerei von Heinrich Kunz in Niederuster, wo sie Maschinen für die Textilindustrie sowie elektrische Apparate wie Telefonapparate und Kaffeemaschinen herstellte. Gleichzeitig wurde das Wasserrad durch eine Turbine ersetzt und darüber der Mittelbau mit dem sieben-geschossigen Gewerbeturm errichtet. In den nächsten Jahrzehnten bis in die 1970er Jahre wurden alle drei Gebäudeteile, die Spinnerei, der Turmbau und das Werkstattgebäude mehrfach umgebaut und aufgestockt, wodurch sich die markante Silhouette des historischen Ensembles verstärkte und bis heute als ein weitherum sichtbares Wahrzeichen der alten Spinnerei in Niederuster erhalten blieb.

Drei Wohnformen

Am Sonnenberg

An Stelle des ursprünglichen Spinnereigebäudes entstehen im Ersatzneubau «Sonnenberg» total neun 3½-Zimmer-Wohnungen und elf 4½-Zimmer-Wohnungen mit Loggien. Die hochwertig ausgestatteten Wohnungen sind über zwei Treppenhäuser mit Lift mit dem Eingang und der Tiefgarage behindertengerecht erschlossen. Im Erdgeschoss des Neubaus befindet sich eine COOP-Filiale.

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Im Turm

Das Wohnangebot im Turmbau atmet den Geist eines Gewerbebaus der 1920er Jahre und bietet unterschiedlichste und exklusive Wohnatmosphären, von den sieben grosszügigen Loftwohnungen mit freiem Grundriss bis zu den beiden mehrgeschossigen Turmwohnungen. Die historische Betonkonstruktion mit ihren Stützen, Trägern und Deckenrippen aus den 1920er Jahren wurde hier restauriert, sichtbar belassen und vermittelt so eine loftartige Wohnstimmung.

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Am Park

Die sechs attraktiven Loftwohnungen im ehemaligen, denkmalgeschützten Werkstattgebäude der Spinnerei verbinden Alt und Neu. Charakteristisch sind die historische Fassade mit ihren tiefen Fensterlaibungen sowie historische Stützen und Holzbalken im Innern. Decken und Wände wurden in Massivbauweise erneuert und verfügen damit auch über den zeitgemässen Wohnkomfort bezüglich Wärmedämmung und Schallschutz.

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Architektur

Das Ensemble der Spinnerei ist die Keimzelle der Industrialisierung und wurde in den Jahren 1824 bis 1831 erbaut und in mehreren Etappen bis 1957 erweitert. Mit seinen drei Gebäudeteilen, im Osten das frühere Werkstattgebäude, dem mittleren Turmbau über der Wasserturbine und westlich davon die eigentliche Spinnerei bildet das Ensemble eine markante, die umliegenden Industriebauten überragende und weithin sichtbare Silhouette, die als wuchtiger Zeuge der industriellen Vergangenheit einer ganzen Gegend wahrgenommen wird.

Durch den Abbruch verschiedenster An- und Nebenbauten wurden die Bauten freigestellt und werden nunmehr als eigenständiges Gebäude-Ensemble wahrgenommen. Zu seinem Gegenüber, einer grossen Shedhalle aus den 50er Jahren, die immer noch in Betrieb ist, wird eine klare Distanz hergestellt und zugleich eine neue visuelle Transparenz in westöstlicher Richtung eröffnet.

Das Spinnereiensemble steht in einer Abfolge unterschiedlichster Bauten und Nutzungen, die sich entlang der Sonnenbergstrasse vom Westen des Areals her bis in den Zellwegerpark entwickelt. Den Auftakt macht das gläserne Vordach des Ladeneingangs. Es markiert den Beginn eines Weges, der entlang der Spinnerei mit dem eingespannten Turmbau und vorbei am Turbinen- und dem Dampfhaus mit dem Hochkamin in den Turbinenplatz mündet. Der baumbestandene Turbinenplatz vor dem Ostbau des Ensembles wird räumlich gefasst durch die Shedhalle und den markanten Hochkamin. Damit bildet der Platz das räumliche Bindeglied zum Kern des Zellwegerparks mit seinen solitären Wohnbauten, den zum Teil denkmalgeschützten Bürogebäuden der 1950-er Jahre, den mächtigen Bäumen, den Wasserläufen und den Skulpturen am Teich.

Der alte Wasserkanal als Anlassgeber für die Spinnereibauten wird nun unter dem Turmbau in Rohren gefasst, durchgeführt und treibt ein neu errichtetes Kleinwasserkraftwerk auf dem Turbinenplatz an, bevor sein Wasser wieder in den bestehenden Wasserlauf mündet. Die Stadt Uster richtet den ehemaligen Maschinenraum der alten Turbine im untersten Geschoss des Turmbaus als Museumsstation ein, welche künftig interessierten Besuchergruppen zur Besichtigung offen stehen wird.

Im Westbau des Spinnereiensembles wäre wegen ungenügender Raumhöhe eine Wohnnutzung nicht möglich gewesen. Deswegen wurde er durch einen Neubau im Rahmen des ursprünglichen Volumens ersetzt. In seinem Erdgeschoss findet sich nun ein Lebensmittelladen, in den Obergeschossen sind 20 Mietwohnungen eingerichtet. Die Erschliessung erfolgt über zwei Treppenhäuser, die sich am Turbinenweg in einem in den Baukörper eingestülpten gemeinsamen Hauseingang vereinen. Der anschliessende Mittelbau und der Ostbau hingegen sind durch das vorhandene eingeschossige, in den Strassenraum ragende Vestibül zugänglich. Unter Erhaltung ihrer primären Tragstrukturen und der geschützten Fassaden wurden darin total 13 Geschosswohnungen eingerichtet, im Dachgeschoss des mittleren Turmbaus befinden sich zusätzlich zwei Maisonette-Wohnungen mit einem attraktiven Weitblick über Niederuster.

Ihr Kontakt

Hesta Immobilien | Hesta Services AG, Weiherallee 11a, CH-8610 Uster
Irena Schnur, 044 405 75 80

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